Monatsspruch

Monatsspruch

Text: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, revidiert 2017, © 2017 Katholische Bibelanstalt, Stuttgart - Grafik: © GemeindebriefDruckerei

An(ge)dacht Juni/Juli

Du sollst dich nicht der Mehrheit anschließen, wenn sie im Unrecht ist.

2. Mose 23,2

Das klingt doch mal einfach. Mehrheiten soll man sich nicht anschließen, wenn sie im Unrecht sind. Aber ich ertappe mich dabei, wie ich mich sehr gerne der Mehrheit anschließe. Es ist doch einfacher und bequemer, als gegen den Strom zu schwimmen. Wieviel Kraft kostet es, gegen die „Mainstream‟-Meinung (also die Meinung der breiten Mehrheit) anzutreten.

An(ge)dacht April/Mai

Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht haben über mich.

1. Korinther 6,12

Ein sehr neutestamentlicher, vielleicht sogar „reformatorischer“ Vers. Hier treibt Paulus die Befreiung von der Gesetzlichkeit, die er immer wieder predigt, gewissermaßen auf die Spitze: Ein Freibrief? Nein: Freiheit mit Ein-schränkungen. Es ist hilfreich, diesen Vers in seinem Zusammenhang zu lesen.

An(ge)dacht Februar/März

Alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.

2. Timotheus 3,16

Die Schrift sagt: …“ – so wird in unseren frommen Kreisen zuweilen argumentiert. Doch bitte Vorsicht, wenn wir es mit „Außenstehenden“ zu tun haben: Viele werden bei „Schrift“ nicht an die Bibel denken und verdutzt gucken. Zudem dürfte das Argumentieren mit Aussagen der Bibel anderen gegenüber wenig Überzeugungskraft entfalten, wenn sie ihre Autorität nicht anerkennen. Und schon sind wir bei der spannenden Frage, welche Autorität, aber auch welche Anziehungskraft die Bibel denn für uns Christen heute noch besitzt.

An(ge)dacht Dezember/Januar

Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.

1. Korintherbrief 16,14

Können Sie sich eine Welt vorstellen, in der Menschen nach diesem Motto miteinander leben – als Ehepaare, in der Familie, in der Nachbarschaft, in Gemeinden und Städten oder als Nachbarstaaten? Offen gesagt reicht meine Phantasie dafür nicht aus. Die Welt, in der wir leben, funktioniert nach anderen Regeln.

An(ge)dacht Oktober/November

Gott allein breitet den Himmel aus und geht auf den Wogen des Meers. Er macht den Großen Wagen am Himmel und den Orion und das Siebengestirn und die Sterne des Südens.

Hiob 9,8-9

An(ge)dacht August/September

Jesus Christus spricht: Wer sagt denn ihr, dass ich sei?

Matthäus 16,15

Für wen halten die Leute eigentlich den Menschensohn?“ (Matth. 16,13). Jesus geht ins Gespräch mit seinen Jüngern. Es interessiert ihn, was man über ihn denkt, was hinter seinem Rücken erzählt wird. Wissen die Menschen eigentlich, mit wem sie es zu tun haben? Viele haben ihn schon predigen gehört, sind eine Weile mit ihm unterwegs gewesen und konnten sich ein Bild von ihm machen. Damals dachten viele Menschen, Jesus sei Elia, Johannes, Jeremia oder ein anderer großer Prophet (Matth. 16,13ff). Viele konnten (noch) nicht erkennen, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der mit ganz besonderer Vollmacht auf die Erde kam und hier wirkte. Und doch hörten sie ihm aufmerksam zu, stellten Fragen, waren verwundert, verärgert und begeistert. Irgendetwas schien Jesus an sich zu haben, das bei den Menschen einen Eindruck hinterließ. Zu Recht stellt Jesus also die Frage: Für wen halten die Leute mich?

An(ge)dacht Juni/Juli 2023

Gott gebe dir vom Tau des Himmels und vom Fett der Erde und Korn und Wein die Fülle.

Genesis 27,28

Was damals als Inbegriff von Glück und Segen galt – genügend Wasser für die eigenen Nutztiere, ausreichend Erträge von den Feldern und den Weinbergen –, das wünschen wir uns auch. Und meinen damit Glück und Zufriedenheit für unser Leben.

An(ge)dacht April/Mai 2023

Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag.

Sprüche 3,27

Hände waschen, Zähne putzen, sich anziehen, E-Mails schreiben, Brote schmieren, Schuhe zubinden, Haare kämmen, Wäsche bügeln, durchs Fernsehprogramm zappen, Fahrrad fahren, einen Nagel in die Wand schlagen, Klavier spielen, Staub saugen, Wäsche aufhängen, an der Supermarktkasse bezahlen…

Repair Café

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Herzlich willkommen in unserem neuen Repair Café!

Die Idee eines Repair Cafés ist es, dass Besucher defekte Gegenstände, die zu schade zum Wegwerfen sind, mitbringen und mit unserer Hilfe und Anleitung reparieren.
Das ist nachhaltig und spart Geld.
Eine Geling-Garantie können wir natürlich nicht bieten, aber wir geben unser Bestes!
Wir arbeiten ehrenamtlich und berechnen keine Kosten.

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